Joachim F. Gogoll

Ich bin Ökonom, Globalisierungskritiker und Vortragsredner.

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Vortragsthemen

Ökonomische Grundlagen, Globalisierungskritik und alternative Wirtschaftspolitik sind nur einige Beispiele aus meinem reichhaltigen Vortragsprogramm.

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Publikationen

Ich publiziere in der "O-Ton Klartext", der Zeitung der Attac-Gruppe im Kreis Coesfeld sowie in den Jahresausgaben des "Memorandum", den Büchern der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik.

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Blog

Mit aktuellen Themen und Ereignissen aus Politik und Wirtschaft beschäftige ich mich in meinem Blog.

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Globalisierung ist kein Schicksal

Warum eine andere Wirtschaftspolitik notwendig ist

Mit der Finanzkrise, die im Jahre 2007 begonnen hatte, wurde es vielen deutlich, dass da etwas nicht stimmt mit unserer Ökonomie. Als 1979 die britische Premierministerin Margret Thatcher begann, in Großbritannien eine neoliberale Ökonomie einzuführen, erleben wir eine ungeheure Dynamik in unserer Ökonomie, die alles, was bis dahin als „Soziale Marktwirtschaft“ bekannt war, hinweggefegt und durch eine Turbo-Ökonomie ersetzt hat. Die Folgen dieser Änderung haben seit dieser Zeit immer erheblichere Auswirkungen auf unseren Wohlstand und die Balance zwischen Arm und Reich. Nach über 18 Jahren eines fehlenden Zuwachses der reallöhne in Deutschland, ergibt sich heute ein ernüchterndes Bild einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich in unserem Land. Anstatt den Wohlstand der ganzen Gesellschaft zu mehren, profitieren von dieser Turbo-Ökonomie nur sehr wenige Teile der Bevölkerung durch ihre wachsenden Vermögen, während ein zunehmend größerer Teil immer weiter auf der Einkommens- und Vermögensleiter nach unten in die Armut rutscht. Für viele alternative Ökonomen, die nicht der sogenannten Mainstreamökonomie verfallen sind, sondern unsere Wirtschaft nüchtern analysieren ist diese Entwicklung nicht neu, sondern seit Jahren bekannt. Bisher jedoch weigert sich die Mehrheit der politischen Eliten daran etwas zu ändern. Das Ergebnis ist nach dem Zerfall der Wahlbeiteiligung nun die Hinwendung vieler Wahlverweigerer zu rechten, populistsichen Parteien. Die Wahl Trumps ist nicht nur in den USA ein Zeichen, dass viele Abgehängte und Verlierer der Ökonomie nicht mehr bereit sind, die angebliche „Alternativlosigkeit“ der Politik weiter zu akzeptieren. Ich möchte mit meinem ökonomischen Sachverstand dazu beitragen, über Alternativen in der Wirtschaft zu informieren. Es gibt sie nämlich.